Was ist ein „Petrolhead“?

Alle, die mal meinen „Mit ner E-Karre kommst ja nur 100 km und ich hab keine Lust da nur mehr am stundenlangen Warten zu sein. So ein Scheiss wird sich nie durchsetzen. Mit meinem Diesel komm ich 1200 km und dann tank ich ihn in 3 Minuten wieder voll.“

Petrolhead?

Ja?

Ok. Dann ist die Seite für Dich bzw. Sie.

100 km sind nunmehr selbst für die günstigsten „E-Karren“, wie ihr EVs ja so gerne abwertend bezeichnet, so das unterste Limit, die meisten fahren schon deutlich mehr, das Model S mal mindestens 350 km, sparsam gefahren sind auch deutlich mehr drin. Und die Tendenz der Modelle ab 2016 ist stark steigend. Bald wird wohl 300 bis 700 km normal sein.

Gut, das klingt jetzt wenig, ist es aber nicht.

Die meisten Menschen fahren im Schnitt ca. 30 bis 40 Kilometer am Tag.

Im Unterschied zu einem Verbrenner können Sie Ihr Elektroauto aber zu Hause aufladen und haben somit immer ein volles Auto und können den Gedanken ans Tanken bald komplett fallen lassen. Mit dem Verbrenner müssen Sie alle 300 bis 800 Kilometer an die Tankstelle – die ganz sparsamen vielleicht nur alle 1000 km 🙂

Das mit dem Zuhause laden gilt zumindest mal für alle Einfamilienhausbesitzer, Reihenhäusler, oder zumindest Garagen- oder Abstellplatzbesitzer. Alle gleichzeitig können und werden jetzt eh nicht morgen auf ein Elektroauto umsteigen.

Mit einem Model S kann man die Tankstelle an 340 von 365 Tagen mehr oder weniger vergessen.

Einzig für Fahrten über 300 Kilometer muss man ans Laden denken.

Nun ist der große Unterschied zu Verbrennern, dass Strom nahezu überall verfügbar ist und man sich an eine Ladestelle mit Supportladung hängt, selbst wenn der Akku nicht mal ansatzweise leer ist, wenn man zb. ohnehin parkt, weil man einkauft, isst, Termin hat.

Also man lädt nicht erst wenn die dritte Warnung kommt „bitte jetzt laden!“, sondern wenn eine Ladestation verfügbar.

Es gibt zwei Zustände, die für die meisten Akkus nicht ideal sind:  ganz leer und ganz voll. Also den Ball zwischen 20 und 80% halten ist top.

Und das zweite Zauberwort lautet „Destination“-Charging, also dort wo ich „ankomme“, Hotel, Urlaubschalet, Garage in einer Stadt, wo ich Termin habe, wo ich übernachte. Ich komme an, hänge das Auto in Garage an das Kabel und egal, ob drei, fünf oder mehr Stunden. Am nächsten Morgen ist es voll und dazwischen ist es egal.

Es ist nur ein Umdenken erforderlich, aber im Alltag gibt’s keine Einschränkung.

Dabei sind wir jetzt noch gar nicht bei den zahlreichen Schnellladestationen entlang der Autobahnen und Schnellstraßen und zunehmend überall – Tesla mit den Superchargern ist sowieso ein Kapitel für sich.

32 Vorteile von Elektroautos

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