Wasserstoff ist mit die umweltschädlichste Antriebsart überhaupt:

Woher kommt eigentlich der Wasserstoff?

Ein Autoantrieb ist so umweltfreundlich wie der Energieträger, der es antreibt. Während Elektro- autos großteils zertifizierten Ökostrom „tanken“ oder mit hauseigener Sonnenkraft fahren, bleibt die Frage: „Woher stammt der Wasserstoff für die Brennstoffzelle“? Derzeit wird dieser meist aus fossilem Erdgas hergestellt. Das erscheint schon daher nicht sinn- voll, da man eigentlich gleich Erdgas in Gasautos tanken könnte. Alternativ kommt bei der Herstellung von H2 das Verfahren der Elektrolyse zur Anwendung. Bei der Umwandlung von Strom zu Wasserstoff und dann wieder zu Strom gehen leider bis zu zwei Drittel der Energie verloren. Ein aktuelles Serienauto mit Brennstoffzelle soll für 500 km Reichwei- te ca. 6 kg Wasserstoff benötigen. Das entspricht einem Tank-Volumen von ca. 67 Kubikmetern! Für die Herstellung von einem Kubikmeter Wasserstoff per Elektrolyse müssen laut Wikipedia 4,3 bis 4,9 kWh an Strom aufgebracht werden. Macht also ca. 61 kWh pro 100 km, zuzüglich etwa 12% der Energie zum Komprimieren dersel- ben, insgesamt also ungefähr 67 kWh/100 km. Laut Bericht des Umweltbundesamtes zum Strom-Mix 2013 (366 g CO2/kWh) entspricht das knapp 250 g CO2 pro Kilometer. Damit ist das Brennstoffzellen-Fahrzeug eines der klimafeindlichs- ten Fahrzeuge überhaupt.

 

Elektroauto-Studie: Akkus sinnvoller als Brennstoffzellen