„Nein, definitiv nicht.“

Ein sehr hartnäckiges Vorurteil gegenüber Elektroautos ist ja, dass man bei „ständigen Zwangspausen“ seine ganze Zeit nur mehr wartend an Ladestationen verbringt und dadurch und überhaupt in der Mobilität eingeschränkt ist.

Eigentlich ist das Gegenteil der Fall, zumindest auf mein Fahrprofil bezogen, das aber vermutlich sogar noch recht fahrintensiv ist.

Wichtig ist trotzdem eine Ladestation zu Hause, dann entfällt im Alltag jeder Gedanken an eine Tankstelle, wo ich durchaus öfter auch Verbrenner wartend sehe, wenn gerade die Zapfsäulen belegt sind, eine Viertelstunde kann da schnell weg sein.

Dieses Problem, zu einer Tankstelle fahren zu müssen, habe ich nicht mehr. Abgesehen vom Zeitlichen ist es eigentlich auch immer ein dreckiges Geschäft, es stinkt und die Finger stinken – naja, zumindest ein wenig.

Zu Hause hängt man das Auto nach Bedarf (der von täglich über alle paar Tage bis zu alle 2 Wochen mal) an die Ladestation, und wenn man wieder kommt, ist das Auto voll geladen oder hat den Ladezustand, den man wollte. Also entfällt im Alltag jeder Gedanken und Umweg zum Laden.

Außer man macht es bewusst, dort zu laden, wo man steht. Ich kann hier nur für Österreich sprechen, aber Smatrics, derzeit auch ELLA und die lokalen Betreiber wie TANK-E, Kelag, … haben Ladestationen dort, wo man Zeit verbringt, beim Einkaufen (SCS, G3, Billa, Merkur, Hofer, andere Einkaufszentren … ) oder isst oder sowieso Pause machen muss (McDonalds, Autobahnraststationen, ….)

Advertisements