Sagen wir mal so, im Alltag, an 330 Tagen im Jahr, fahre ich zwischen 15 und 200 km, in Freizeit und Terminen mal vielleicht an einem Tag 300 bis 500 km.

Ich gebe zu, eine Ladestation zu Hause ist empfehlenswert. Aber dann ist das Auto immer, wenn man will geladen, mal oft ne Woche kein Ladevorgang notwendig, aber wenn man will in wenigen Stunden voll, 3 maximal, vielleicht 4, wenn er schon ganz leer wäre, der Akku.
„Zwischenladen, wenn man steht“ – alle 2 Stunden macht man doch sowieso Pause, Klo gehen, Essen, Trinken, dann ist das Auto am CHademo oder am Supercharger schon wieder fast voll.

„Destination Charging“ – Wenn einen die Fahrt am Abende nicht nach Hause führt, dann doch im Allgemeinen an eine Stelle, wo man übernachtet, Pension, Hotel, Freunde – und dort kann man mit geringer Vorbereitung bei der Auswahl immer laden und am nächsten Tag ist der Akku voll, vermutlich viel früher, wenn der Gastgeber mehr als eine Schukosteckdose hat, aber aber selbst die genügt.
Urlaub, da ist ja der Weg sowieso das Ziel! Oder sollte es eigentlich sein.
Wer 1.500 km mit dem Auto nur an einen Zielort fährt, um dort baden zu gehen und das in Staukolonne mit 1 Million anderen, ist sowieso bescheuert, wenn er nicht fliegt. Und beim langsamen Kolonnenfahren im Stau gehen sich vielleicht 800 km aus, hat unlängst Björn Nyland als Rekord für Tesla gezeigt.
Allgemein denke ich, dass Entfernungen so ab 600 km besser anzufliegen sind oft, aber eigentlich mit dem Model S doch auch kein Problem, 1000 km, also zweimal an einem Supercharger zwischenzuladen wird doch möglich sein für 30 oder 40 Minuten!
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